News

Marken-Update

14. Juni 2019

HORIZONT Brand Ticker – Das sind die Gewinner und Verlierer beim Markenwert im Mai

Glashütte Original ist im vergangenen Monat die Marke, die hierzulande am stärksten an Wert gewonnen hat. Zwischen dem 1. und dem 31. Mai kletterte der Markenwert um 23 Prozent auf 64 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum verliert Osram 20 Prozent und steht jetzt bei 552 Millionen Euro. Warum das so ist, zeigt die Analyse des HORIZONT Brand Tickers.

30. Mai 2019

Huawei erleidet Imageschaden – Empfehlungsbereitschaft der Nutzer sinkt

Die Sanktionen gegen den chinesischen Smartphonehersteller zeigen Wirkung: Immer weniger Huawei-Nutzer empfehlen die Smartphones des Konzerns weiter.

14. Juni 2019

Alexander Rauch, Managing Partner Spirit for Brands, über echte Visionen

Wer Visionen hat, soll zum Arzt?

Gestern Abend bei „Majbrit Illner“: Astrophysiker und Moderator Harald Lesch (im Cordsakko) erklärte noch einmal, dass sich alles in unserem Leben ändern wird – natürlich zum Schlechtesten. Das hören wir nun jeden Tag so oft, dass Optimismus völlig verfehlt erscheint. Aber während wir uns gerade zwischen Weltuntergang und immerwährendem Verzicht einrichten, haben andere eine Vision: Die ersten Menschen auf dem Mars – nicht Amerikaner, sondern Chinesen. Und plötzlich ist da so ein Gefühl, dass doch noch was geht. So ein Gefühl, dass wir manchmal viel zu klein denken. Wer Visionen hat, soll zum Arzt? Das ist der dümmste Spruch der Welt! Wer Visionen hat, dem muss man zuhören! Apropos: Was war noch mal die Vision für Ihr Unternehmen, für Ihre Marke?

https://www.absatzwirtschaft.de/erwartungsmarketing-china-vermarktet-das-weltall-159499/

April 2019

HORIZONT Brand Ticker – Zalando performt beim Markenwert im März am stärksten, TUI verliert massiv

Für den Monat März finden sich im HORIZONT Brand Ticker durchaus überraschende Zahlen. Zalando wächst von den untersuchten Marken am stärksten, TUI hingegen verliert vor dem Start der Urlaubssaison stark an Markenwert.

März 2019

HORIZONT Brand Ticker – Wirecard verliert im Februar massiv an Markenwert, Eurowings legt zu

Überraschung im HORIZONT-Brand Ticker. Im Februar legt Eurowings am stärksten beim Markenwert zu und landet mit einem Plus von 33 Prozent bei 70,6 Millionen Euro. Wirecard dagegen verliert mit 2 Milliarden Euro 39 Prozent an Wert.

Februar 2019

Negativ-PR für Huawei – „Man kann hier bereits von einer Markenkrise sprechen“

Spionagevorwürfe ramponieren derzeit das Image von Huawei. Was kann die chinesische Elektronikmarke tun, um die Marke vor der Negativ-PR zu schützen? Experten für Krisenkommunikation sind sich darüber uneins.

Januar 2019

Das Markenjahr 2018

Auch in diesem Jahr haben wir einen Rückblick auf das abgelaufene Markenjahr zusammengestellt. Auf Basis des BrandTickers haben wir dafür etwa 80 deutsche Marken (hauptsächlich von DAX und MDAX-Unternehmen) auf ihre Performance in verschiedenen Dimensionen analysiert und eine Auswahl der Ergebnisse zusammengestellt. Der BrandTickeranalysiert große Datenmengen aus Print-, Online- und Social-Media aus über drei Millionen Informationsquellen und ermöglicht so die Beobachtung aller relevanten Aspekte einer Marke.

07. Juni 2019

Walter Brecht, Managing Partner Spirit for Brands, zur Lage Huaweis

Marke als politischer Spielball?

Marken ohne Sinnstiftung, neuberaterdeutsch „Purpose“, wird ein klägliches Scheitern vorausgesagt. Marken mit zu viel Purpose geraten aber auch in Schwierigkeiten, vor allem, wenn sich die Sinnstiftung nicht als selbstbestimmte Haltung äußert, sondern von außen aufgepfropft wird.

So aktuell im Falle Huawei. Der chinesische Staat soll die Marke als Spionagevehikel einsetzen, der amerikanische Präsident nutzt sie als Waffe im Handelskrieg gegen China und internationale Telefoncarrier nutzen sie als günstiges Einstiegsgerät in neue Vertragsabschlüsse.

Noch hält sich der messbare Imageschaden von Huawei in reparablem Rahmen, anscheinend ist das Problem noch nicht bei jedem Smartphonebesitzer angekommen. Wenn sich aber die Diskussion weiter zuspitzt, säße Huawei noch nicht einmal an den Stellhebeln der Imagekorrektur, sondern wäre zwischen den politischen Mühlsteinen gefangen und gefährdet. Eine kritische Situation, meinen Sie nicht auch?
https://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/smartphonehersteller-huawei-erleidet-imageschaden-empfehlungsbereitschaft-der-nutzer-sinkt/24403498.html

31. Mai 2019

Alexander Rauch, Managing Partner Spirit for Brands, zur Marke Tommy Hilfiger

Hilfe! Tommy interessiert sich nicht für Trump!

Kein Tag vergeht, ohne dass ein Werbe oder PR-Berater (oder eine Beraterin) dem oder der Marketing-Verantwortlichen ganz dringend empfiehlt, endlich auch mal eine schöne „Haltungs-Kampagne“ zu machen. Erstens erwarteten das die Kunden heute, zweitens machen das andere auch, und drittens ist das schön einfach, weil man natürlich keinen direkten ROI erwarten darf. Also auch mal was gegen den Klimawandel (kommt aktuell gut), für Europa (hatten aber andere schon), gegen Trump (geht immer) oder gegen Rechts (kommt ein bisschen auf die Zielgruppe an). Und nun müssen wir vom CEO von Tommy Hilfiger lesen: „Unsere Marke ist unpolitisch.“ Blasphemie! Mindestens hat der Typ keine Ahnung, oder?

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Zum Glück macht der Mann vieles richtig, wie der Blick auf die Geschäftsentwicklung und die Markenwahrnehmung zeigt. Denn er hat verstanden, dass Menschen sich nicht den ganzen Tag mit politischen Fragen beschäftigen können und wollen, sondern mit vielen anderen Dingen (zum Glück). Und dass sie deshalb viele Marken mögen, die ihnen ganz andere Identifikationsangebote machen als Greenpeace, die Kirche, oder die dritte Tierschutzpartei. Klar müssen solche Marken auch ihre „License to Operate“ schützen. Klar setzt auch Tommy Hilfiger deshalb auf nachhaltige(re) Produktion und faire(re) Arbeitsbedingungen. Aber klar ist auch: Mit politischem Mainstream-Gefasel verkauft man keine Poloshirts, Jeans und Chinos. Oder was meinen Sie?

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/montagsinterview-es-geht-um-neuigkeiten-pro-quadratmeter-1.4462952

24. Mai 2019

Walter Brecht, Managing Partner Spirit for Brands, über BMW’s Hommage an Zetsche und die Austauschbarkeit der Automarken:

Endlich frei für Freude am Fahren

Es gibt sie also doch noch, die souveräne Markenkommunikation - frei von Bereichsinteressen oder Verkaufszwängen, dafür aber mit Haltung, Stil und Humor.

In diesem Falle umfasst sie gleich drei automobile Marken: die mit dem Walroß-Schnäutzer, die mit dem weiss-blauen Propeller und die mit dem Stern. Vom BMW- Abschiedsvideogeschenk für den scheidenden Mercedes-CEO Dieter Zetsche ist die Rede.

Eigentlich ist diese gelungene Hommage an den Wettbewerbs-CEO aber kein Wunder im Falle von zwei Marken, die sich aus ihren jeweiligen Wettbewerbspositionen seit einiger Zeit aufeinander zubewegen. Die Imageprofile gleichen sich mehr und mehr, die Aktivitäten im Carsharing wurden bereits zusammengelegt und im Bereich autonomes Fahren möchten sie zukünftig kooperieren. Aber auch andere „Absprachen“ soll es gegeben haben. Insofern könnte der den Film abschließende Dank für viele Jahre inspirativen Wettbewerb auch den Dank für konspirative Zusammenarbeit enthalten. Ein sympathisches Video als Ausdruck eines Kuschelkurses, der am Ende die Austauschbarkeit noch verstärkt. Was meinen Sie?

https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/abschiedsgruss-bmw-setzt-daimler-ceo-dieter-zetsche-in-einen-i8-175031

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